Susanne Müller-Kölmel

www.smk-art.de
lebt und arbeitet in Solingen und Düsseldorf  | geboren 1962 in Solingen | Studium an der Hochschule für Bildene Künste in Essen, Prof. St. P. Schneider, W. Hambrecht, N. Schrudd, Meisterschülerin der Akademie | Studium Kommunikationsdesign an der Universität Wuppertal bei Prof. G.Kieser, Prof. S.Maser u. Bazon Brock  | Diplom Designerin | Ausstellungen (Auswahl): 2016 CUTOUTs, Maison Art Pütz, Montzen Plombieres, Belgien (Ankauf Sammlung), 2015 DIE GROSSE Kunstausstellung NRW, Museum Kunstplast Düsseldorf | Preise: 2012 Nominierung  -  2. Essener Förderpreis des VzKWe.V. | Künstlerischer Schwerpunkt: Malerei,  Zeichnung, interdisziplinäre Medien

Beitrag 2016 _____________

Arbeiten aus der Serie:
SOUVENIRS TAP – Bilder  der Erinnerung
MALEREI auf Wellpappe ­ (dreilagig) und Leinwand | Acryl, Lack, Tusche, Öl | klein-­ bis mittelformatig


(c) Foto: Thomas Gerhards


(c) Foto: Thomas Gerhards

Es ist als hätten wir auf dem Dachboden unseres Gedächtnisses einen Koffer voller Fotos ohne Erinnerung gefunden. Situationen des bewohnten Lebens, seltsam vertraut, evozieren sie Erinnerungen an Gesehenes und Erlebtes.  In und mit der Malerei kann ich den Reichtum und die Komplexität der Welt auf meine Weise suchen, finden, erweitern und durch die Betrachtung berühren,  antippen (tap) und in Bewegung setzen. Susanne Müller-Kölmel 5/2016

„Susanne Muller‐Kölmel bedient sich hier der gesamten unbunten Farbpalette: weiß und grau. Derart greift die Künstlerin auf den Wahrnehmungsvorgang des Betrachters ein. Denn die Sehnerven, die auf die unbunten Farben reagieren, die Stäbchen, setzen ihre Aktivität in der Dämmerung ein, einer Zeitspanne, in der die Dinge allmählich ihre Farbigkeit verlieren. Und so scheinen die hier abgebildeten Gegenstände und Personen unserer Betrachtung völlig entrückt von Zeit und Raum, teilweise unterstützt von dem Überzug mit flüssiger Bronze, in deren Zusammenspiel das Weiß ein geisterhaftes Licht erzeugt. Gleichzeitig prägen die optischen Informationen die gefühlte Vorstellung und lösen mannigfaltige Empfindungen aus, wenn sie derart mit Inhalt verbunden werden. Es sind Situationen des bewohnten Lebens, seltsam vertraut, evozieren Erinnerungen man Gesehenes und Erlebtes. Es sind Variationen von Weiß, die uns die Künstlerin mit Nuancen von grau darbietet. Dünnwandiges Porzellan, unbenutzt, reglose Personen angeschnitten, die sich weder fröhlich zuprosten, noch im feierlichen Akt verbinden. Zwischen all dem strahlt die Tischdecke rein und sauber, symbolisch gleich dem klaren Wasser in den Gläsern. Charakteristisch für Muller‐Kölmels Oeuvre ist die ausschnitthafte Darbietung der Bildfläche, die Augenblicke geschützter Privatheit offenbart. (Alexandra Grass MA|Bielefeld)

„Die Motive Der Vergangenheit Hallen nach in die Gegenwart Und klingen an in der Zukunft“ (Dhyari Ywahoo)

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