Ragnar Kopka

lebt und arbeitet in Münster |geboren 1970 in Lemgo | Studium der Medienproduktion sowie Video- und digitale Postproduktion an der Hochschule Ostwestfalen |
arbeitet als freier Filmautor und Produzent hauptsächlich in den Bereichen Informations-, Wissenschafts- und Dokumentarfilm |Realisierung medienpädagogische Projekte | 2007 – 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter für ethnografischen Film an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Gemeinschaftsbeitrag mit Candia Neumann 2016 __________

TRANSFORMATION, 2016 (Ort: Haus Wilkinghege)
Video: 16 min Loop


(c) Foto: Thomas Gerhards


(c) Foto: Thomas Gerhards

https://vimeo.com/171011613

Filmprojekt TRANSFORMATION von Ragnar Kopka + Candia Neumann:
Es handelt sich im eine ortsspezifische Filmarbeit, deren Filmidee im Kaffee “Paradies” des Altenheimes entstand. Hier findet der Besucher eine liebevoll präsentierte Sammlung von Kaffeekannen. Ein Bildschirm ist über einer wohlangeordneten Sitzecke platziert, die von zwei Regalen eingerahmt wird, die wiederum mit Porzellankannen gefüllt sind. Über den Bildschirm fliegen waagerecht stetig, scheinbar schwerelos, Kaffeekannen verschiedenster Designs und Anmutungen und zerschellen. Die Flug- bzw. Fall- und Aufprallgeschwindigkeiten der Kaffeekannen variieren. Mal zerschellt das Porzellan in Echtzeit, mal in langsamen Slow-Motion-Aufnahmen. Jede Zerstörung ist individuell, die Transformation in einen Scherbenhaufen ist einzigartig, nicht zu wiederholen. Untermalt werden die in Scherben zerberstenden Gefäße, durch den Ton der jeweiligen Zerstörung. Dieser Sound mutet jedoch teilweise befremdlich, bis bedrohlich an, ist seine Wiedergabe doch meist in unterschiedlich verlangsamten Geschwindigkeiten auf der Tonspur des Video hinterlegt und erzeugt so eine irritierende Atmosphäre.

Filmschaffender: Kopkas Leidenschaft gilt der filmischen Darstellung wissenschaftlicher Inhalte und neuen Erzählweisen, wie sie im interaktiven und stereoskopischen Film zur Anwendung kommen. Im Bereich der Kunst liegt sein besonderer Fokus auf dokumentarischen Verfahren.

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