Petra Kurze

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lebt in Münster | 1966 geboren in Mannheim | Graphik-Design-Studium, Fachhochschule Münster |1992 Diplom | Kunststudium, Kunstakademie Münster bei Timm Ulrichs, Joachim Bandau und Lili Fischer |1993 Meisterschülerin | 1995/96 Lehrauftrag Kunstakademie | seit 1989 regelmässige und zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland | seit 1999  Initiierung und Realisation diverser Kunst- und Ausstellungprojekte, Innennetz e. V. (Gründungsmitglied)

Beitrag 2016__________

TURMBAU ZU BABEL (Ort: Gärtnerei Moldrickx)
ungebrannte Ziegelsteine, Maße variabel


(c) Foto: Thomas Gerhards

Der „Turmbau zu Babel“, ein Fragment, besteht aus ungebrannten Ziegelsteinen, in die von allen Seiten Nomen der biblischen Textstelle „Turmbau zu Babel“ manuell hinein geritzt sind – Länder  – Volk – Sprache – Ebene – Gott – Menschen – Kinder – Zunge – Turm.

Thematisch bezieht sich der Turm durch sein archaisches Material, den Text und die schlichte unmittelbare Behandlungs- und Aufbauweise auf ein antikes Babylon Kunst und Alter – ein Bogen zwischen Antike und Moderne, eine Brücke zwischen jung und alt, Jugend und Alter.

Gleichzeitig steht er als Symbol für ein multikulturelle globale Welt mit ihren Sprach- und Kommunikationsbarrieren ganz aktuell im Jahr 2016 - zwischenmenschliche Begegnung als gefühlte existenzielle Notwendigkeit mit all ihren Schwierigkeiten und gefühlten Unzulänglichkeiten in der Verständigung.
Petra Kurze

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