Friederike Hinz

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lebt und arbeitet in Schwalmtal | geb. 1960 in Schwalmtal/Lüttelforst | 1979/83 Studium der visuellen Kommunikation in Düsseldorf |1983/84 | Assistenz bei Jörg Immendorff | Einzelausstellungen (Auswahl): 2017 Projektraum EA 71, Mönchengladbach; 2013 Kunstverein Schwetzingen, querfeldein (Katalog); 2007 Monokultur, kunstraum No.10, Mönchengladbach; 2006: Feldforschung, projektraum Knut Osper, Köln; 2000 300.000 km/s, Johanneskirche, Düsseldorf | Gruppenausstellungen (Auswahl): 2015 Weltraum in der Rathausgalerie München; 2013 Schöne Beute, Beda Haus, Bitburg (Katalog) Natur-Mensch, Sankt Andreasberg/Nationalpark Harz; 2005 Malverwandtschaften, Galerie plan.d., Düsseldorf; 2004 Nord-Art 2004/2005, Rendsburg; 2002 Grafik-Triennale, Köln-Frechen (Katalog); 2000 Große Kunstausstellung NRW | Preise: 2004  digital-art-award Frankfurt (Katalog)

Beitrag 2018_________________

Foto: Marc Geschonke

Hochsitz auf Gut Kinderhaus, vorgefundener Zustand

 

Flur 10, Flurstück 66 (Ort: Gut Kinderhaus)

Ein roter Hochsitz steht als Arbeit der Künstlerin seit zwei Jahren auf einem Feld im Raum Mönchengladbach. Bei Kunst am Rand wird sie einen weiteren rotgefärbten Hochsitz präsentieren, den sie auf Gut Kinderhaus vorgefunden hat. “Die meisten Leute, die meinen Hochsitz auf dem freien Feld in Lüttelforst sehen, assoziieren mit dem leuchtend roten Objekt Achtung/Gefahr. Meist wird er als Warnung für Feldhasen verstanden. Diese Erwartung wird aber dadurch unterlaufen, dass Wildtiere kein Rot wahrnehmen können. Das Farbensehen ist nicht angeboren sondern wird erlernt. Es gibt dafür nur eine sehr kurze Phase in der Kleinkind/tier-Entwicklung, und einen interessanten Versuch mit Affen, die in weißen, monochromen Räumen aufwuchsen und daher kein Farbensehen entwickeln konnten. Der Mensch hat sein Farbensehen im Laufe der Evolution entwickelt und verfeinert und kann viel mehr Rottöne wahrnehmen als seine Vorfahren. Und vermutlich wird es sich weiter entwickeln. Das Farbensehen ist also kein abgeschlossener Prozess. Würde man ab jetzt alle Hochsitze für viele Hasengenerationen ROT streichen, würden sie in Bezug auf ROT möglicherweise sensibilisiert werden.”

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