Elke Seppmann

www.elke-seppmann.de
lebt und arbeitet in Münster | Studium der Kunst: Freien Akademie der bildenden Künste, Essen (Abschluss mit Akademiebrief) | Öffentliche Ankäufe:
Kreis Warendorf, Kreis Steinfurt, Gemeinde Wadersloh, Studieninstitut Münster, Kreiskunstverein Beckum-Warendorf

Beitrag 2018______________

Foto: Marc Geschonke

Projektskizze: Antreten

Projektskizze: Antreten

Antreten (Ort: Gut Kinderhaus)
Installation, 2012 | Acryl-Malerei auf Hartfaserplatten
insgesamt 8 m, für jedes Tor ca. 4 m B und ca. 65 cm H (jeweils 3teilig) Schützenvereinigungen fungieren in der Regel – nicht nur im ländlichen Raum – auch in der heutigen Zeit als generationsübergreifendes soziales Bindeglied. In der Gemeinschaft werden alte Traditionen fortgesetzt und finden im jährlichen Schützenfest ihren Höhepunkt. Beim jährlichen Auftakt zum Schützenfest ist jedes Mal das Procedere der Abläufe faszinierend – vom Antreten bis zum gemeinsamen Marsch zum Abholen des amtierenden Königs. Ein buntes, fröhliches Miteinander von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern, dem es an gewisser Ernsthaftigkeit nicht mangelt und das den ganzen Ort mit einbezieht. Die Präsentation dieser Arbeit an den Scheunentoren von Gut Kinderhaus ist eine Hommage an die Schützenvereine dieses Stadtteiles, die dieses Brauchtum pflegen.

Beitrag 2016 _______________

“KOMM, LIEBER MAI…”
Installation, Erstpräsentation 2011,  Malerei auf Holz-Picknicktisch, Digitaldruck auf Alu-Schild, Bank-Tischkombination: L 2,00 m, B 1,50 m, H 0,75 m und Pfosten mit Schild: H 2,00 m


(c) Foto: Thomas Gerhards

Inmitten der Natur ist ein Picknicktisch platziert – durch die Malerei von Tellern, Tassen und Speisen wirkt er einladend gedeckt für ein fröhliches Mahl im Freien. Komm, lieber Mai, und mache… dieses Frühlingslied weckt Erinnerungen an Familienausflüge ins Grüne, an Wochenenden, Freizeit und Ausgelassenheit. Ganz in der Nähe dieser Picknickszene verweist ein Schild auf eine Videokamera, installiert zur “Sicherheit” der Gäste. Fühlen wir uns nun beruhigt oder beunruhigt?
Diese Arbeit verweist auf Überwachungssituationen im öffentlichen Raum und zunehmend auch im privaten Leben und deren Ambivalenz. Fühlen wir uns z. B. durch eine Webcam informiert oder überwacht?
Elke Seppmann

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