Ist es wirklich schon so weit?

Kunst am Rand 2016 verabschiedete sich am 1. Oktober in eine zweijährige Pause. Im Frühsommer 2018 wird das neue Ausstellungsformat ein zweites Mal starten.

Bleiben Sie gespannt! Die neue Ausschreibung wird Anfang 2018 veröffentlicht!

Zum Katalog Kunst am Rand

Reflexionen für Interessierte zur vergangenen Ausstellung:

Kunst an AUSSTELLUNGSORTEN MIT BESONDEREM CHARAKTER zu zeigen, ist im Rückblick schon so etwas wie ein Markenzeichen von Kunst am Rand geworden. Dem Publikum wurde dadurch ein überraschender und unkomplizierter Zugang zur Kunst geboten.

Durch eine KONZENTRATION AUF DREI STANDORTE im Stadtteil Kinderhaus, gelang es Kunstinteressierten schnell einen kompletten Überblick über die Ausstellung zu bekommen.

Die BINDUNG DES KUNSTPREISES AN EIN THEMA in diesem Jahr „Kunst und Alter“, hat der Ausstellung gut getan. Besonders der Standort Haus Wilkinghege inspirierte viele Künstler und Künstlerinnen zu neuen Arbeiten.

Die drei Ausstellungsorte unterschieden sich in spannender Weise. In und am Altenwohnheim Haus Wilkinghege waren die Ausstellungsmöglichkeiten insbesondere in Verbindung mit dem Thema ausgezeichnet. Auch die Gärtnerei Moldrickx und die Schrebergartenanlage Münsterblick stießen auf ein großes Publikumsinteresse. Großartig war bei allen Standorten die Kooperations- und Hilfsbereitschaft der jeweils Verantwortlichen.

Der AUSSTELLUNGSZEITRAUM von drei Monaten bot ausreichend Zeit die Werke zu erkunden, das Publikumsinteresse versiegte bis zum Schluss nicht.

Die KOOPERATION MIT DYNAMO EXPO IN ENSCHEDE zeigte sich bei der Gewinnung von Künstler/innen in den Niederlanden für „Kunst am Rand“ als hilfreich. Zudem konnte mit Judith Hofmann ein kompetentes Jurymitglied für den Kunstpreis Kinderhaus gewonnen werden.

Mit 49 ausgewählten künstlerischen Teilnehmern zeigte die Ausstellung eine Vielfalt von interessanten künstlerischen Werken verschiedenster Gattungen. Die Einladung, in Verbindung mit der Auslobung des Kunstpreises, hat Künstler/innen aus Münster und weit darüber hinaus bewogen an dem neuen Ausstellungsformat teilzunehmen.

Es kam teilweise zu einem starken Andrang bei Führungen. Auf weniger Resonanz stießen unsere ehrenamtlichen Kunstvermittler, die „Kunsterklärer“ älteren und jüngeren Semesters. Dafür waren ihre Bemühungen bürgernah und oft für die Besucher und Besucherinnen sehr intensiv.

Neben einem starken Besucherinteresse, das den ganzen Sommer über anhielt, gab es ein reges Interesse der hiesigen Medien. Es wurde ausführlich über das Format und dessen künstlerischen Beiträge berichtet.

Der kunstinteressierte Leser kann sich weiterhin auf der Homepage über die dort dokumentierten künstlerischen Positionen informieren und trifft zudem auf gute aussagekräftige Fotografien der Werke, die der Künstler und Fotograf Thomas Gerhards fertigte. Zudem ist ein ansprechender Katalog in kleiner Auflage erschienen, der für 5 Euro im Info-Büro des Kap.8 im Bürgerhaus Kinderhaus zu erwerben ist.

Der agilen und quirligen Außenstelle Kap.8 des Kulturamtes Münster ist so ein gutes und künstlerisches hochwertiges Ausstellungsformat in der Peripherie Münsters gelungen, dass durchweg auf einen positive Resonanz bei den teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen sowie den interessierten Publikum aus dem Stadtteil und kunstinteressierten Besuchern weit darüber hinaus gestoßen ist.

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